Blaich startet Weihnachtsaktion mit Herz

 

Echterdingen, im Dezember 2017. Die Blaich Automation GmbH, Echterdingen, wollte an Weihnachten mehr als Geld geben. Die Beschäftigten spendeten Blut und absolvieren gemeinsam einen Erste-Hilfe-Kurs beim Deutschen Roten Kreuz in Schönaich. Zudem erhält der DRK Ortsverein einen neuen Defibrillator.

 

„Uns ist es wichtig, die Menschen vor Ort zu berühren. Daher wollten wir nicht nur Geld spenden, sondern etwas von uns selbst geben“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Daniel Blaich. Das auf Automatisierungstechnik spezialisierte Team haucht Anlagen, Maschinen und Gebäuden quasi täglich Leben ein. Für Weihnachten entstand der Wunsch, über die Technik hinaus einen lebenswichtigen Beitrag zu leisten – und das möglichst lokal und persönlich. „Wir saßen zusammen und haben gemeinsam überlegt, wie wir uns gesellschaftlich engagieren können“, so Daniel Blaich.

 

DRK Schönaich dreifach unterstützt

„Ich fand es toll, dass alle spontan Ja gesagt haben – obwohl mancher im Team Angst vor Nadeln hat“, lobt Frank Descho seine Kollegen und die Kollegin, allesamt Erstspender. Descho ist Systemintegrator bei Blaich und ehrenamtlich Sanitäter beim DRK in Schönaich. Auch um seine Arbeit zu honorieren und zu unterstützen entstand die Idee, sich beim Ortsverein Schönaich und damit in der Region zu engagieren. Gemeinsam ging das Team im November 2017 Blut spenden. Im Januar 2018 werden die Beschäftigen in einem Erste-Hilfe-Kurs ihre Kenntnisse auffrischen. „Und weil bei Herz-Kreislauf-Stillstand jede Sekunde zählt, spendet Blaich dem DRK Ortsverein für die Aktion „Helfer vor Ort“ einen neuen Defibrillator“, so Daniel Blaich.

 

Gezielt und persönlich helfen

Im Team eine Weihnachtsaktion zu initiieren hat Tradition bei Blaich. Vor zwei Jahren unterstützte das Unternehmen den Freundeskreis für Kriegsflüchtlinge Leinfelden-Echterdingen, damit sich Weihnachten für die Flüchtlinge weit weg von ihrer Heimat wenigstens ein bisschen festlich anfühlt. Im vergangenen Jahr spendete Blaich einem Witwenhaus in Kamerun eine Photovoltaik-Anlage, um den quasi rechtlosen Frauen und ihren Kindern eine zuverlässige und kostengünstige Stromversorgung zu ermöglichen. „In diesem Jahr wollten wir wieder unsere Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringen und haben bewusst ein Projekt vor der eigenen Haustür gesucht“, erläutert Daniel Blaich.